Israelreise, Jerusalem

Verpflegung in der Altstadt (Foto: Markus Lohner)

Am Tag sieben in Israel tauchen wir in die Geschichte und ins volle Leben der ewigen Stadt auf dem Berge ein.
Wir staunen und staunen und staunen....
Markus Lohner
Der erste Stopp auf unserer heutigen Tour durch Jerusalem führt uns zur wunderschönen, ruhigen Anlage des Gartengrabs. Einer der Orte, wo die Grablegung und die Auferstehung von Jesus vermutet wird. Wohltuend wie Peter, unser Guide durch die Anlage, es offen lässt und aus tiefstem Herzen meint: Für ihn sei das wichtig, was der Engel zu den Frauen am Grab gesagt hat: "Er ist nicht hier, er ist auferstanden."
In der anschliessenden Andacht feiern wir gemeinsam das Abendmahl. Es ist der perfekte Ort dafür.

Die zweite Station heute ist die Davidstadt. Wir begehen das Gelände, auf dem Jerusalem zur Zeit Davids gebaut war. Kleiner als wir es uns vorgestellt haben, sind die Ausmasse. Der spätere König Hisikia hat einen unterirdischen Gang gebaut, um die Wasserversorgung der Stadt zu sichern. Dieser ist heute begehbar. Natürlich lassen wir es uns nicht nehmen, diese über 500 Meter lange, gewundene Strecke zu begehen, oder konkreter gesagt, durchzuwaten. Der Tunnel führt nämlich, wie zu biblischen Zeiten, immer noch Wasser.

Endlich gelangen wir dann zur Klagemauer, wo gefeiert und gebetet wird. Wir kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus, es sind fast zu viele Eindrücke, die auf uns einwirken. Da eine Bar Mitzwa - ähnlich unserer Konfirmation - dort Menschen im Gebet versunken und da sind auch noch hunderte von Soldatinnen und Soldaten, die zusammen mit ihren Liebsten heute, nach der Grundausbildung, ihre Aufnahme in die Armee feiern.

Zum Schluss unserer Tour durch die Altstadt tauchen wir noch ein bisschen in den Markt ein. Wo sonst ein dichtes Gedränge ist, sind nur wenige Menschen unterwegs. Das ist für uns zwar angenehm, trotzdem ist es auch beklemmend zu sehen, wie Ladenbesitzer ums Überleben kämpfen.
Gleiches finden wir auch in der Grabeskirche. Wo sich sonst die Menschen auf den Füssen stehen, hat man das Gefühl, die ganze, riesige Kirche für sich zu haben.

Die vorhergehenden Berichte sind hier nachzulesen:
» Start
» Galiläa - Tag 2
» Golan - Tag 3
» Der Norden - Tag 4
» Wüste Judäa - Tage 5 + 6


Bereitgestellt: 21.10.2021