Israelreise, der Norden

Blick nach Libanon (Foto: Markus Lohner)

Am vierten Tag unserer Israelreise sind wir im Norden unterwegs.
Wir treffen an der Grenze zum Libanon Daniel, einen glücklichen Schweizer und werden in Tel Dan mit dem ungehorsam eines israelitischen Königs konfrontiert.
Zum Dessert gibt's unvergessliche Ausblicke von der Arbelklippe
Markus Lohner
Die erste Station unserer heutigen Reise führt uns ins Kibbutz Malkiya, unmittelbar an der libanesischen Grenze. Daniel, ein Zürcher Auswanderer lebt schon seit fast 40 Jahren in diesem Kibbutz. Er führt uns mit viel Leidenschaft und Freude durch den Kibbutz. Ein erster Blick vom höchsten Punkt zeigt uns eindrücklich, wie nahe wir an der Grenze sind. Die libanesischen Felder und Häuser sind zum Greifen nahe. Leider kommt es immer wieder zu Zwischenfällen mit Raketenbeschuss. Man hat den Eindruck, dass Daniel gelernt hat, mit dieser aussergewöhnlichen Situation umzugehen. Sei fröhliche Art lässt darauf schliessen, dass er hier seine Heimat, seinen Platz auf der Erde gefunden hat.
Weiter geht es zum Tel Dan, der uns direkt ins Alte Testament hineinführt. Die Ruinen dort erzählen von der bewegten Geschichte der Teilung Israels rund 900 Jahre vor Christus, in ein Nord - und in ein Südreich. Eine Geschichte ohne Happy End, weil Menschen einmal mehr an sich selber und ihre Ideen glaubten und sich nicht an Gott hielten.
Der Schlusspunkt des heutigen Tages setzt die Arbelklippe. Eine Aussichtszinne von der man einen herrlichen Blick über Galiläa, den Golan und das Hermongebirge hat.
Mit diesen Eindrücken treffen wir in unserem Hotel ein, wo wir unsere letzte Nacht am See Genezareth verbringen werden.
Morgen geht es Richtung Süden, wo uns das Tote Meer und ein Teil der Gruppe eine Nacht in der Wüste erwartet.
Bereitgestellt: 18.10.2021