Markus Graf

Pilgern im Toggenburg

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Unter dem Motto «beWEGte Ge(h)danken» fand ein Pilgerwochenende im Toggenburg statt.
Markus Graf
Die Pilgerwanderung führte in zwei Tagen von den Thurfällen in Unterwasser dem Thurweg entlang bis zum Kloster in Wattwil. Dazwischen gab es immer wieder geistliche Impulse und historische Stationen, an denen man innehalten konnte.

Der Leiter Thomas Gugger verstand es, passende Inputs zu geben, welche jeder für sich verarbeiten konnte. Einzelne Wegstrecken wurden schweigend zurückgelegt. Es gab aber auch genügend Möglichkeiten, damit sich die 15 Teilnehmenden besser kennenlernen durften.

Das Abendessen und die Übernachtung fand in einem wunderbaren alten Haus in Nesslau statt. Die gediegene Atmosphäre trug dazu bei, dass sich die meisten trotz nächtlichem Gewitter erholen durften.

Der Lauf der Thur konnte man mit dem eigenen Leben in Verbindung bringen: von wild über die Felsen fallend, über eingezwängt in einer Schlucht, bis zu begradigt in einem Kanal. Bei einigen steilen Stellen wird der Thur das Wasser entnommen und für die Stromproduktion gebraucht. Wo gebe ich meine Energie ab, welche andere nutzen können?

Auch am zweiten Tag konnten einige der Teilnehmenden vom Angebot des Coaching-Gesprächs Gebrauch machen. So war man individuell als auch in der Gruppe unterwegs. Abgeschlossen wurde das Wochenende im eindrücklichen Kloster Wattwil. Spätestens dort konnten die Gedanken und Eindrücke nochmals sortiert und gesammelt werden. Pilgern – ein Unterwegssein ohne Ziel, denn das Unterwegssein ist das Ziel.
Bereitgestellt: 17.06.2019      
aktualisiert mit kirchenweb.ch