Doris Widmer

Studienurlaub von Pfarrerin Greet Egli

Meine Bilder 2018<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-wil.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>1172</div><div class='bid' style='display:none;'>8284</div><div class='usr' style='display:none;'>178</div>

Vom 1. September bis 31. Dezember 2018 konnte ich meinen Bildungsurlaub geniessen, welcher einer Pfarrperson nach zehnjähriger Amtszeit möglich ist.
Da ich mennonitischer Abstammung bin (siehe dazu den Anhang) und in meiner Jugend mit deutschen, schweizerischen und paraguayer Mennoniten zu tun hatte, war es mein Wunsch diesen Spuren nachzugehen, begleitet von meinem Mann.
Ich stehe in losem Kontakt mit einem mennonitischen Bio-Weinbauern in Rheinhessen/D. Mein Mann und ich halfen bei der Traubenernte und erfuhren während unserer Arbeit zwischen den Reben vieles über die mennonitische Gemeinde dort, welche ein ernstzunehmender Partner in christlichen Kreisen ist.

Aus meiner Bibelschulzeit bin ich noch stets mit meiner damaligen Zimmergenossin Wilma befreundet, die aus Paraguay stammt. In den 5 Wochen Paraguay bekamen wir Einsicht in die noch junge Geschichte der Mennoniten dort. Ende der 1920er Jahren wanderten viele europäische Mennoniten in den Nordwesten Paraguays aus. Auf der Flucht vor radikalen Veränderungen, welche nicht mit ihrer Glaubensüberzeugung zu vereinbaren waren.

Die Vorfahren der jetzigen Generation haben wildes Land urbar gemacht, Krankheiten besiegt, soziale Institutionen ins Leben gerufen, Städte gegründet und ihr Glaubensleben intensiviert. Hut ab vor all dem, was da geleistet wurde. Der grosse Respekt vor der älteren Generation war sehr deutlich spürbar.

Es hat gut getan mich, mal ohne Zeitdruck, mit diesem Zweig des christlichen Glaubens auseinanderzusetzen und das Glaubensfeuer dieser Mennoniten zu spüren.

Interview mit Greet und Urs Egli im Mennoblatt vom November 2018: Interview mit Greet und Urs Egli
Bereitgestellt: 04.02.2019     
aktualisiert mit kirchenweb.ch