Roger Nünlist

Der "1. Ökumenische Passionsweg Wil 2018" ist Geschichte

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Ostern-Kreuz erhellt sich

An die 80 Personen begaben sich am letzten Freitagabend auf den 1. ökumenischen Passionsweg in Wil
Thomas Rau

Erstmals gemeinsam waren Christen verschiedener Konfessionen unter dem Zeichen des Kreuzes auf dem "1. Ökumenischen Passionsweg Wil" durch die Stadt unterwegs.

Dafür hatte sich die Mitarbeiterschaft der kath. und evang. Kirche in Wil im letzten Jahr einstimmig ausgesprochen, auch um ein Zeichen der Solidarität mit allen Leidenden zu setzen.

In einer modernen Interpretation des Kreuzweges wurde zwischen der Kreuzkirche (evang.) und der Kirche St. Peter (kath.) an 6 weiteren Stationen Halt gemacht, wobei das Thema "Leiden" an und in unserer heutigen Gesellschaft und in Bezug zu den verschieden Orten auf dem Weg
aus verschiedenen Blickwinkeln hörend, betend und singend betrachtet wurde.

Der Weg wurde auch musikalisch- meditativ durch eine Soloposaunistin begleitet. Der ökumenische Passionsweg hat sicher ein weiteres Zeichen der Verbundenheit zwischen den in Folge der Reformation - leider immer noch - getrennten Kirchen gesetzt.
Zum Abschluss (gegen 20.00 Uhr) konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einer heissen Suppe bei der Kirche St. Peter stärken.

Passion - Leiden, und alles was damit verbunden ist, das sind zu oft immer noch Tabuthemen, gerade in unserer von Machbarkeit und Erfolg geprägten Zeit und Gesellschaft. Die Kirchen, der christliche Glaube, weichen diesen Themen von je her nicht aus. Einen deutlichen Ausdruck findet das im Zeichen des Kreuzes und im Begehen und einem bewussten Gestalten der Passions- und Fastenzeiten, jeweils vorallem vor Ostern, durch viele Menschen, auch hier bei uns.
Bereitgestellt: 16.03.2018     
aktualisiert mit kirchenweb.ch